Schülerverbindung??

Hier zwei Antwortversuche:

"Liebe Mitschüler/innen, liebe Eltern und Lehrer/innen!

 

Im Folgenden wollen wir, d.h. die Casimiriana, Euch/Ihnen unsere Schülerverbindung etwas näherbringen und geläufige Vorurteile über die Verbindung aus der Welt zu schaffen versuchen.

Die Casimiriana ist die Schülerverbindung am Gymnasium Casimirianum und wurde am 16. Februar 1861 gegründet. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Freundschaft und Verbundenheit über die Schulzeit hinaus und über die Generationen hinweg zu fördern. Die Casimiriana ist ein Freundschaftsbund, der ein ganzes Leben lang die Verbundenheit zum Casi und den Mitschülern ermöglichen soll. Wir bieten allen Mitgliedern unseres Bundes gegenseitige Hilfe in Schule, Studium und Beruf, die Möglichkeit, sich einen großen Freundeskreis zu erschließen und zahlreiche gemeinsame Unternehmungen, wie z. B. Gartenfeste, Kegelabende oder Skifreizeiten. Durch Ausübung von Ämtern können unsere Bundesbrüder Erfahrung im Umgang mit Menschen sammeln und die Persönlichkeit durch verantwortungsvolle Aufgaben weiterentwickeln.

Nun noch ein paar Worte zu den "bösen Zungen". Uns wird immer wieder vorgeworfen, dass die Casimiriana altmodisch und überholt sei. Das ist aus unserer Sicht natürlich nicht akzeptabel, ist unsere Schülerverbindung doch lediglich traditionsbewußt und kann mit Stolz auf eine über 139-jährige Geschichte zurückblicken, in der sie immer wieder ihre Verbundenheit zum Casimirianum und zu Coburg zum Ausdruck brachte. Wir Casimirianer versuchen, in der heutigen schnellebigen Zeit uns ein Stück Tradition zu bewahren und dabei trotzdem auf die Veränderungen der Zeit einzugehen. Selbiges gilt z.B. auch für die alljährliche Bekränzung.

Das Vorurteil, dass die Casimiriana politisch rechts angehaucht sei, ist ebenfalls vollkommen aus der Luft gegriffen. Schließlich ist unsere Verbindung gemäß unseren Statuten völlig unpolitisch (und natürlich auch konfessionell ungebunden) und basiert auf demokratischen Grundsätzen. Sie wurde im Dritten Reich verboten und erst in der Nachkriegszeit wiedergegründet.

Aufgrund der Tatsache, dass auf unseren Veranstaltungen unter anderem eben auch Bier getrunken wird, wird uns von gewissen verbindungsfeindlichen Personen gerne der Ruf eines "Saufvereins" angehängt. Es entspricht schließlich keineswegs dem Zweck der Casimiriana, sich regelmäßig zu betrinken. Wer nur darauf aus ist, ist bei uns fehl am Platze. Sicher, auch wir trinken gerne einen guten Tropfen, doch das ist bei uns nicht die Hauptsache und niemand wird zum Alkohol gezwungen.

Zu guter letzt wird uns vorgeworfen, dass wir uns als reine Männerclique verstünden. Zwar können Mädchen bei uns (wie auch bei den allermeisten anderen Verbindungen, Damenverbindungen ausgenommen) nicht Vollmitglieder werden, aber es ist falsch zu sagen, dass wir deshalb etwa frauenfeindlich wären. Vielmehr sind uns bei einem Großteil unserer Veranstaltungen Damen sehr herzlich willkommen, und sie kommen gerne zu uns. "

"Nach 140 Jahren jung wie eh und je


Am 16. Februar 1861 gründete Ernst Carl Eduard Meusel die Casimiriana. Das somit 140jährige Bestehen der Schülerverbindung am Casimirianum soll Anlass sein, an dieser Stelle die Prinzipien unseres Verbindungslebens darzustellen und zu diversen Vorurteilen Stellung zu nehmen.

Wozu gibt es überhaupt eine Schülerverbindung? Kann sie nach 140 Jahren überhaupt noch aktuell sein? Diese Fragen drängen sich wohl jedem erst einmal auf. Die Statuten- eine Art Vereinssatzung - der Casimiriana definieren als Sinn und Zweck der Verbindung unter Anderem die "Verpflichtung zur Hilfsbereitschaft untereinander". Natürlich sollte gegenseitige Unterstützung bei schulischen und anderen Probleme selbstverständlich sein, gerade in der Klassengemeinschaft, sofern sie diesen Namen verdienen soll. Dennoch werden die Intensität und die Bereitschaft zu dieser Hilfe sich wesentlich nach der gegenseitigen Sympathie und Verbundenheit richten. Die Casimiriana ist kein Nachhilfeverein, es sollte aber für jeden Bundesbruder selbstverständlich sein, nötigenfalls eben ein paar Stunden eigener Freizeit für einen Anderen zu opfern. Dies wird vor Allem dadurch möglich, dass die gemeinsame Zugehörigkeit zur Casimiriana ein Gemeinschaftsgefühl schafft, das auch grundverschiedene Charaktere verknüpft.

Es ist mir an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass die Casimiriana nicht politisch ist. Einzig das in den Statuten festgeschriebene Bekenntnis zu "demokratischen Grundsätzen" ist als für alle verbindliche, politische Grundvoraussetzung zu werten. Etliche unserer Bundesbrüder sind politisch aktiv, auch in höheren Parteifunktionen. Auffällig ist dabei übrigens, dass es sich um Sozialdemokraten handelt, was wohl allen Vorurteilen zuwider läuft. Prinzipiell sollte gerade unter Bundesbrüdern eine Toleranz herrschen, die politische Diskussion fördert - und einer Gleichschaltung entgegenwirkt.

Die gegenseitige Hilfe ist aber eigentlich nur ein Effekt der "Freundschaft auch über die Schulzeit hinaus", wie es die Statuten beschreiben. Diese Formel beschreibt sowohl die Freundschaft oder zumindest ein nicht feindseliges Verhältnis der Schüler untereinander, als auch die Möglichkeit, Schulfreundschaften über die Schulzeit hinaus zu erhalten und auch als Schüler viele ehemalige Casimirianer kennen zu lernen. Natürlich gibt es auch unter Bundesbrüdern Antipathien, natürlich können nicht alle die besten Freunde sein: Dennoch werden alle verbunden durch "Bundesbrüderlichkeit", die - wenn schon keine richtige Freundschaft - so doch gegenseitigen Respekt bedeutet.

Vor Allem der Erhalt der Kontakte zu ehemaligen Schul- und Klassenkameraden ist wesentlich dafür, dass eine Schülerverbindung auch heute noch attraktiv sein kann und ist: In den meisten Fällen reißen solche Verbindungen nach dem Abitur sehr schnell ab, da mit Beginn des Studiums der gemeinsame Weg durch die Freuden und Leiden der Schulzeit endet. Die Casimiriana bietet - vor Allem natürlich bei den großen Veranstaltungen, die entsprechend stark besucht sind - die Möglichkeit, alte Freunde wieder zu sehen, die zum Teil von sehr weit her anreisen. Auch gibt es im "benachbarten Ausland" (Erlangen und München) regelmäßige Treffen bei festen Casimiriana-Stammtischen.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Casimiriana ist die "Pflege bewährter Traditionen". Diesen Ausdruck möchte ich , um Missverständnisse zu vermeiden, durch den des "Traditionsbewusstseins" ersetzen: Es geht nicht darum, mit dem Argument "Das haben wir schon immer so gemacht" sinnvolle oder gar notwendige Neuerungen zu blockieren. Andererseits ist es wohl kaum sinnvoll, alles Alte nur aufgrund seines Alters abzulehnen: Wenn es schon immer funktioniert hat, dann sollte man prüfen, warum und ob sich die Umstände derart verändert haben, dass etwas Neues her muss. Neuerungen müssen klare Vorteile gegenüber dem Alten haben, ansonsten wird die Entscheidung eben noch einmal für das Alte ausfallen. Gerade in diesem Zusammenhang ist es wohl nötig, sich mit dem Vorwurf althergekommener Frauenfeindlichkeit und -verachtung auseinanderzusetzen. Dieses Argument stützt sich auf die Tatsache, dass wir auch noch nach 140 Jahren keine Schülerinnen als vollberechtigte Mitglieder aufnehmen. Seit langem schon wird dieses Thema auch bei der Casimiriana immer wieder angesprochen, immer wieder setzen wir uns auch intern mit dieser Frage auseinender. Dennoch war das Ergebnis bisher immer mehr oder weniger das Gleiche: Es wird wohl niemand ernsthaft leugnen können, dass der Umgang gerade zwischen Jugendlichen sich wesentlich danach entscheidet, ob die Geschlechter unter sich oder gemischt sind: In einer gemischten Gruppe werden sich eher Rivalitäten entwickeln, die den Zusammenhalt gefährden, die Gemeinsamkeit der ganzen Gruppe rückt in den Hintergrund vor Interessen, die eben nur Zwei betreffen. Auch ist es sicherlich keine neue oder gar chauvinistische Erkenntnis, dass sich der Umgangston zwischen Jungen von dem zwischen Mädchen unterscheidet. Sieht man sich bei den spontan gebildeten Gruppen um, die etwa eine Kneipe besuchen, so wird man auch hier genügend rein männliche oder rein weibliche Gruppen beobachten um zu sehen, dass ein solches Bedürfnis an sich keine Besonderheit ist. Unser Entschluss, keine Mädchen aufzunehmen, hat also nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun, sondern damit, dass wir dieses Grundbedürfnis respektieren wollen. Nichts desto Trotz haben wir viele Veranstaltungen (13 von 25 im Sommersemester 2001), zu denen Damen herzlich eingeladen und immer willkommen sind.

Wer aber kann Mitglied der Casimiriana werden? Im Regelfall können alle männlichen Schüler des Casimirianums, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bzw. die zehnte oder eine höhere Klasse besuchen, aufgenommen werden. Für die Aufnahme Anderer ist eine 2/3-Mehrheit des BC (Burschenconvent) nötig, wobei es zwischen den Coburger Schülerverbindungen am Casimirianum, am Albertinum (Ernesto-Albertina) und am Ernestinum (Ernestina) die feste Übereinkunft gibt, nur Schüler der eigenen Schule aufzunehmen.

Das neue Mitglied ist nun etwa ein Jahr lang "Fux". Während dieser Zeit soll der neue Bundesbruder an die Grundsätze der Verbindung herangeführt werden. Dies geschieht durch die Übernahme einfacher, wenig verantwortlicher Aufgaben, etwa der des "Bierfuxen", der die Versorgung mit (selbstverständlich auch alkoholfreien) Getränken sicherzustellen hat. Diese Aufgaben werden zwar durch die "Burschen" (siehe unten) verteilt, dennoch ist der Fux bei seinen Tätigkeiten auch zu unterstützen und nicht zu "absolutem Gehorsam" verpflichtet. Trotzdem soll der Fux merken, dass eine Verbindung vom Engagement Aller abhängig ist und dass damit durchaus auch Pflichten verbunden sind, die eben weniger angenehm sind.

Das Ende der Fuxenzeit wird eingeläutet durch die "Brandungsprüfung", die durch den für die Füxe verantwortlichen Burschen, den "Fuxmajor", abgenommen wird. In ihr soll der Fux zeigen, dass er sich in den Statuten und den Gebräuchen der Casimiriana auskennt, ferner wird die Kenntnis einiger Lieder verlangt. Besteht der Fux diese Prüfung, was nach gut einem halben Jahr Fuxenzeit noch jedem gelungen ist, so wird er bei einer der kommenden Veranstaltungen "gebrandet". Dazu wird das Gesicht mit Ruß geschwärzt.

Die Aufnahme in den Kreis der vollberechtigten Mitglieder, der "Burschen", wird allerdings erst bei der "Burschung" vollzogen: Zunächst muss der Brandfux vor dem Burschenconvent eine Prüfung ablegen, die letztlich denselben Zweck wie die Brandungsprüfung hat, allerdings doch etwas detailliertere Kenntnisse verlangt. Die eigentliche Burschung erfolgt wiederum bei einer Veranstaltung: Nach Bekanntgabe der bestandenen Burschenprüfung und des "nomen cerevisiale" (= "Biername"), eines Spitznamens, den der BC nach der Prüfung durch Mehrheit zu bestimmen hat, wird der Jungbursche "getauft", d.h. jeder anwesende Bursche darf ihm sein Getränk über den Kopf gießen.

Von einem Burschen sollte zu erwarten sein, dass er bereit ist, sich für die Casimiriana einzusetzen und auch Verantwortung zu übernehmen. Für die verschiedenen Aufgaben besetzt der BC durch Wahl diverse Ämter. Die Spannbreite reicht hier von Kassen- und Kneipwart, die für Ordnung in den Finanzen und unserem Kneipraum verantwortlich sind, über den Fuxmajor, der sich um den Nachwuchs zu kümmern hat, bis zum Zweit- und Erstchargierten, den "Präsiden", die mit den Vorsitzenden eines Vereins vergleichbar sind und Schriftverkehr und Organisation der Veranstaltungen besorgen. Zudem sind die Präsiden für den geregelten Ablauf der Veranstaltungen und die Durchsetzung von Statuten und BC-Beschlüssen zuständig, wobei sie selbst natürlich auch selbst sämtlichen Regelungen unterliegen. Gerade diese Ämter bieten die Möglichkeit, "an den eigenen Aufgaben zu wachsen" und die Erfahrung zu machen, sich für das eigene Handeln auch gegenüber Kritikern zu verantworten zu müssen. Auch ist jedem die Gelegenheit gegeben, seine eigenen besonderen Fähigkeiten anzuwenden und einzubringen.

Füxe und Burschen bilden die Aktivitas. Mit dem Abitur scheiden die Burschen aus der Aktivitas aus und sind nun, bis zur Aufnahme in den Altherren-Verband (AHV), sogenannte "inaktive Burschen", die zwar noch die Rechte der Aktiven haben, aber z. B. der Anwesenheitspflicht bei offiziellen Veranstaltungen enthoben sind. Die Aufnahme in den AHV muss nach dessen Satzung bei der Jahreshauptversammlung erfolgen, erst dann wird aus dem Inaktiven ein "Alter Herr". Da der AHV ein eingetragener Verein ist, wird er als juristische Person anerkannt, während die Aktivitas in dieser Hinsicht nicht existiert. Damit kann auch nur der AHV Angelegenheiten wie etwa die Anmietung eines Kneipraums regeln, auch das Konto der Aktivitas läuft offiziell über den AHV.

Wichtigster Ausdruck der Gemeinsamkeit sind die regelmäßigen, offiziellen Veranstaltungen, die feste Treffpunkte darstellen. Sie unterteilen sich in "Kneipen" und "Kommerse", ferner gibt es Stammtische. Während bei den Stammtischen einfach das gemeinsame, ungezwungene Beisammensein im Vordergrund steht, sollen Kneipen und Kommerse innerhalb eines festen Rahmens ablaufen. Dabei laufen beide Veranstaltungen prinzipiell gleich ab, mit dem Unterschied, dass der Kommers einen festlicheren und strafferen Charakter haben soll. Die Leitung kommt jeweils den Präsiden zu, die das "Colloquium", in dem sich jeder nach Gutdünken unterhalten kann, unterbrechen können durch ein "Silentium", während dessen sie das Rederecht haben und es verteilen können. Außerdem wählen sie Lieder aus, die gemeinsam gesungen werden. Natürlich mag dies nicht der Vorstellung entsprechen, die so mancher vom "Feiern" hat und es läge mir fern, diese doch starke Reglementierung zur unabdingbaren Voraussetzung für einen schönen, gemeinschaftlich verbrachten Abend erklären zu wollen. Dennoch verhindern diese Regeln ein wesentliches Problem "normaler" Feiern: Statt binnen Kurzem in kleine Grüppchen zu zerfallen, die nur für sich bleiben, und kommen und gehen wann sie wollen, werden die Besucher einer Kneipe auf einen gemeinsamen Nenner gebracht, der das Einzelgespräch ermöglicht und es dennoch nicht über die Gemeinsamkeit stellt. Dieses Prinzip passt sicher nicht zu jedem. Es kann aber kein vernünftiger Grund für einen toleranten Menschen sein, die Casimiriana völlig abzulehnen.

Wesentliches Mittel dabei ist das Singen von Liedern. Es handelt sich hierbei um Studentenlieder, die vor Allem aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen, der Zeit also, in der das Korporationswesen unter dem Einfluss der Revolution von 1848 einen starken Bedeutungszuwachs erfuhr. Die politischen Ziele dieser Zeit, vor Allem Demokratie und nationale Einheit Deutschlands, haben natürlich auch in diesen Liedern ihren Niederschlag gefunden. Hinzu kommt eine etwas altertümliche und z. T. bewusst archaisierende Sprache, die das Verständnis der Texte erschwert und sie häufig in den Dunstkreis rechter Propaganda rückt. Gerade deshalb distanzieren wir uns aber nicht völlig von allen Liedern dieser Zeit, sondern singen "gemäßigte" Lieder in dem Wissen um ihre Entstehungszeit. Die Mehrheit der gesungenen Lieder befasst sich mit dem Glück des Student- , bzw. Jungseins (etwa "Student sein, wenn die Veilchen blühen") und beschwören die Gemeinschaft oder den Spaß auf gemeinsamen Feiern ("Gaudeamus igitur").

Der Hauptvorwurf an die Casimiriana - wie an alle Verbindungen - lautet, ihr einziger Sinn bestehe in sinnloser Sauferei. In der Tat wird bei uns nicht nur Wasser getrunken. Dies ist aber keine Erscheinung, die uns im Besonderen auszeichnen würde. Vielmehr ist der Genuss alkoholischer Getränke ab einem gewissen Alter keine Besonderheit und kaum jemand wird bestreiten wollen, dass ein vernünftiger Umgang mit Alkohol sehr wohl möglich ist. Wesentlich ist vielmehr ein andere Punkt: Niemand bei der Casimiriana wird zum Biertrinken gezwungen: Wer trinken will, der kann das tun, wer das nicht möchte, kann es lassen ohne dumm angepöbelt zu werden. Ganz nebenbei gibt es ja auch genügend Autofahrer, die gezwungenermaßen abstinent bleiben.

Abschließend lässt sich sagen, dass ich hier nur eine Momentaufnahme wiedergeben konnte, die meinen eigenen Erfahrungen und dem, was ich von anderen Bundesbrüdern gehört habe, entspricht. Es ist eine Besonderheit von Schülerverbindungen, dass binnen vier Jahren die komplette Aktivitas wechselt. In diesem Zeitraum kann sich vieles entscheidend verändern, sodass ich nicht ausschließen möchte, dass die Casimiriana einmal völlig anders war oder sein wird, und natürlich wird jeder nach seinen eigenen Empfindungen und Erfahrungen urteilen. Die Casimiriana gehört keinem Dachverband an, sie kann tun und lassen was sie will. Trotzdem werden Fälle wie der der Burschenschaft Danubia immer wieder "die Verbindungen" in Verruf bringen. Hoffentlich konnte dieser Artikel wenigstens die Bereitschaft fördern, sich nicht auf Vorurteile zu verlassen, sondern auch die Verteidigung dagegen zu hören. "
 

 

 


 

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